Café Europe — 07.04.2022

Zürich - Die Partner des Green Business Award haben 39 Unternehmen für den Preis nominiert. Swiss Textiles geht mit InterArt of Cashmere World, Mammut Sports Group, Mover Sportswear, Sefar und TTS Inova ins Rennen. Gesucht sind Firmen, die ökonomischen Erfolg mit ökologischer Einflussnahme verbinden.

Der ehemalige Umweltpreis der Wirtschaft wird seit 2021 von Green Business Switzerland unter dem Namen Green Business Award verliehen. Eine Jury unter dem Vorsitz von Doris Leuthard wählt Unternehmen aus, „die ökonomischen Erfolg mit ökologischem Impact verbinden“, heisst es im Internetauftritt des Green Business Award. Selbst bewerben können sich Unternehmen jedoch nicht. Bei der Nominierung setzt der Green Business Award vielmehr auf Nominierungspartner.

In diesem Jahr haben die rund 20 Partner insgesamt 39 Kandidaten aufgestellt, informieren die Ausrichter des Preises in einer Mitteilung. Nominierungspartner Swiss Textiles schickt dabei fünf Mitglieder ins Rennen. Die Zuger InterArt of Cashmere World hat eine Garnverarbeitungstechnologie entwickelt, bei der Fäden von Restgarnen nahtlos miteinander verbunden werden. Die Mammut Sports Group will mit Close the Loop den Materialkreislauf schliessen. Hier stellt das Unternehmen mit Sitz in Seon AG unter anderem die Wiederverwertung der aus erdölbasiertem Nylon 6 hergestellten Kletterseile sicher.

Das Lausanner Unternehmen Mover Sportswear tritt mit seiner plastikfreien Kleidung an. Sefar aus Heiden AR bewirbt sich mit einer umweltverträglichen Plasmabeschichtung, mit der auch Textilien wasser- und ölabweisend gestaltet werden können. TTS Inova aus Thayngen SH geht mit einer lebensmittelkonformen textilen Erdwärmesonde ins Rennen, die auch in Grundwasservorkommen eingesetzt werden kann.

Im nächsten Schritt wird eine Vorjury fünf der 39 Kandidaten für einen Pitch vor der Hauptjury auswählen. Sie wählt wiederum drei Kandidaten für das Finale am 23. September am Swiss Sustainability Forum aus. hs

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