Die Schweizer Textil- und Bekleidungsindustrie konzentriert sich auf die Entwicklung und Produktion von qualitativ hochstehenden Erzeugnissen. Sowohl bei Bekleidung wie auch bei Heimtextilien oder im weiten Bereich der technischen Textilien. Die Produkte werden um Serviceleistungen ergänzt. Die Welt der Textilien und der Bekleidung hat sich in den letzten Jahrzehnten in ein globales Geschäft gewandelt. Die Textilbranche besteht aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die in der Schweiz forschen, entwickeln und/oder produzieren.

Im internationalen Preiswettbewerb hat der Standort Schweiz für Standardprodukte aufgrund der hohen Kosten keine Chance. Die Unternehmen mussten in den letzten Jahrzehnten unverwechselbar, schneller und erfinderischer sein, als die Konkurrenz. Viele Firmen haben sich zu global agierenden Nischenanbietern entwickelt. Über 70 Prozent der Produkt im Wert von rund 2,1 Milliarden Franken (1.3 Milliarden Franken und 0.8 Milliarden Franken Bekleidung werden exportiert.

Die Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche war schon immer international ausgerichtet. Noch heute werden mehr als drei Viertel der Schweizer Produkte exportiert. Weltweit schafft die Schweizer Textilbranche rund 50’000 Arbeitsplätze.
Grosshandel Unternehmen

Strukturelle Veränderungen führen zu einer leichten Abnahme der Anzahl Unternehmen.

Grosshandel Gesamtumsatz

Dank dem Textilbereich trotzen die Umsatzzahlen des Gross­handels dem starken Franken. Der Bekleidungsbereich büsste jedoch Umsatz in der Höhe von 0,4 Prozent ein.

Verarbeitende Industrie Kapazitaetsauslastung

Die Kapazitätsauslastung konnte sich im Berichtsjahr knapp über der 80-Prozent-Marke stabilisieren.

Grosshandel Beschaeftigte

Die Beschäftigung im Grosshandel folgt im Jahr 2015 dem Negativ­trend der vorherigen Jahre und fällt auf 7652 Vollzeit­äquivalente zurück. Beide Bereiche sind vom Rückgang ähnlich stark betroffen.

Verarbeitende Industrie Wertschoepfung

Im Berichtsjahr bekommt die Wertschöpfung des Textilsektors Auftrieb. Die Wertschöpfung im Bekleidungsbereich ist noch im Minus, aber mit abnehmender Rate.

Verarbeitende Industrie Unternehmen

Die Anzahl an Unternehmen nimmt seit Jahren langsam ab.

Verarbeitende Industrie Gesamtumsatz

Die Mindestkursaufhebung drückte im Jahr 2015 auf die Umsätze sowohl des Textil- als auch des Bekleidungs­bereichs. Die Umsätze im Textilbereich gingen dabei stärker zurück.

Verarbeitende Industrie Beschaeftigte

Die Währungskrise beeinträchtigte bereits im 2015 die Beschäftigung und reduzierte diese von 11 409 Vollzeit­äquivalenten auf 10 903.

Die wichtigsten Absatzmärkte sind neben den Nachbarländern Deutschland, Italien und Frankreich auch China und die USA. Gerade die beiden Letzteren bieten vielversprechende Wachstumsaussichten für technische Textilien, die mittlerweile die Hälfte der Exporte ausmachen und in der letzten Dekade um über 30 Prozent gewachsen sind.

Der Umsatz des Grosshandels von Textilien und Bekleidung liegt etwa bei CHF 15 Milliarden Franken, derjenige der verarbeitenden Industrie bei rund 3 Milliarden Franken pro Jahr. Insbesondere der Handel befindet sich in einer Umbruchphase. Der Onlinehandel macht die Welt zu einem Dorf. Der Endkonsument rückt näher zu den Herstellern. Durch die höhere Preistransparenz im Internet wird der Kostendruck weiter zunehmen, geografisch entfernte Märkte werden dafür einfacher zugänglich.

Textilien Die Wichtigsten Abnehmerlaender
Wert Aller Exportieren Textilien
Textilien Exporte Nach Wranegruppen
Wert Aller Exportieren Bekleidung
Bekleidung Die Wichtigsten Abnehmerlaender
Bekleidung Exporte Nach Wranegruppen