Von Wirtschaftsdelegationen in attraktiven Märkten und europäischen Schwesternverbänden bis über internationale Handelskammern: Zu einer unserer wichtigsten Aufgaben gehört die Vernetzung unserer Mitglieder untereinander und mit relevanten Partnerinnen und Partnern. Das tun wir sowohl im In- als auch im Ausland. Die Bildergalerie dieses Dossiers nimmt Sie mit auf die wichtigsten Besuche des laufenden Jahres.
Xin chào aus dem Konferenzsaal in Hanoi, Vietnam! In der Hauptstadt unterzeichneten die Schweiz und die weiteren drei EFTA-Staaten am 18. Oktober das Freihandelsabkommen mit Vietnam.
Xin chào aus dem Konferenzsaal in Hanoi, Vietnam! In der Hauptstadt unterzeichneten die Schweiz und die weiteren drei EFTA-Staaten am 18. Oktober das Freihandelsabkommen mit Vietnam.
Vor diesem Hintergrund begleitete unser Präsident Andreas Christen (rechts aussen im Bild) den Bundespräsidenten Guy Parmelin und Seco-Staatssekretärin Helene Budliger (r.) auf ihrer Wirtschaftsmission. Mit dabei: der neue Economiesuisse-Präsident und ehemaliges Vorstandsmitglied von Swiss Textiles, Silvan Wildhaber (links im Bild).
Vor diesem Hintergrund begleitete unser Präsident Andreas Christen (rechts aussen im Bild) den Bundespräsidenten Guy Parmelin und Seco-Staatssekretärin Helene Budliger (r.) auf ihrer Wirtschaftsmission. Mit dabei: der neue Economiesuisse-Präsident und ehemaliges Vorstandsmitglied von Swiss Textiles, Silvan Wildhaber (links im Bild).
Die Schweiz und Vietnam pflegen seit langer Zeit gute Beziehungen. Das neue Freihandelsabkommen dürfte ihnen einen weiteren Schub verleihen. Im Bild: Vietnams Präsident Tô Lâm mit Guy Parmelin und dessen Gattin.
Die Schweiz und Vietnam pflegen seit langer Zeit gute Beziehungen. Das neue Freihandelsabkommen dürfte ihnen einen weiteren Schub verleihen. Im Bild: Vietnams Präsident Tô Lâm mit Guy Parmelin und dessen Gattin.
Auf seiner Reise nutzte Christen die Chance, die Anliegen unserer Mitglieder, wie etwa die nachhaltige Energieversorgung, anzusprechen.
Auf seiner Reise nutzte Christen die Chance, die Anliegen unserer Mitglieder, wie etwa die nachhaltige Energieversorgung, anzusprechen.
Weshalb spielt Vietnam für die Schweiz eine so wichtige Rolle – und insbesondere für ihre Textilbranche? Auf der Liste ihrer wichtigsten Handelspartner nimmt Vietnam den sechsten Platz ein. 2025 handelte die Schweiz Textilien und Bekleidung im Wert von CHF 471.1 Millionen. Ein überwiegender Teil – nämlich CHF 441 Millionen Bekleidung – davon entfiel auf Einfuhren in die Schweiz. Bild: In Ho-Chin-Minh-Stadt sind viele Textilfabriken angesiedelt. Sie liegt in Südvietnam, das einen Drittel zur nationalen Textilproduktion beiträgt.
Weshalb spielt Vietnam für die Schweiz eine so wichtige Rolle – und insbesondere für ihre Textilbranche? Auf der Liste ihrer wichtigsten Handelspartner nimmt Vietnam den sechsten Platz ein. 2025 handelte die Schweiz Textilien und Bekleidung im Wert von CHF 471.1 Millionen. Ein überwiegender Teil – nämlich CHF 441 Millionen Bekleidung – davon entfiel auf Einfuhren in die Schweiz. Bild: In Ho-Chin-Minh-Stadt sind viele Textilfabriken angesiedelt. Sie liegt in Südvietnam, das einen Drittel zur nationalen Textilproduktion beiträgt.
Besonders beliebt ist Vietnams Textilindustrie wegen der Konfektion, dem Nähen, finalen Fertigung von Kleidung und Schuhen. Grund dafür sind unter anderem ideale Produktionsbedingungen, motivierte Mitarbeitende und gute Infrastruktur. Das wissen auch unsere Mitglieder zu schätzen. Einige – darunter Unternehmen wie Jakob Rope Systems, On Shoes oder Mammut – betreiben vor Ort eigene Produktionen oder lassen dort herstellen.
Besonders beliebt ist Vietnams Textilindustrie wegen der Konfektion, dem Nähen, finalen Fertigung von Kleidung und Schuhen. Grund dafür sind unter anderem ideale Produktionsbedingungen, motivierte Mitarbeitende und gute Infrastruktur. Das wissen auch unsere Mitglieder zu schätzen. Einige – darunter Unternehmen wie Jakob Rope Systems, On Shoes oder Mammut – betreiben vor Ort eigene Produktionen oder lassen dort herstellen.
Bom dia aus dem brasilianischen Fortaleza! Die ITMF-Konferenz 2026 mitte Oktober bot unserem Marktzugangsexperten Björn Von der Crone Gelegenheit, die Textilbranche des grössten Landes in Südamerika näher kennenzulernen. Am Forum trifft sich jeweils die internationale Textilindustrie. Im Mittelpunkt dieses Jahr: unter anderem die Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen den EFTA- und den Mercosur-Ländern.
Bom dia aus dem brasilianischen Fortaleza! Die ITMF-Konferenz 2026 mitte Oktober bot unserem Marktzugangsexperten Björn Von der Crone Gelegenheit, die Textilbranche des grössten Landes in Südamerika näher kennenzulernen. Am Forum trifft sich jeweils die internationale Textilindustrie. Im Mittelpunkt dieses Jahr: unter anderem die Umsetzung des Freihandelsabkommens zwischen den EFTA- und den Mercosur-Ländern.
Bis im September 2025 zählte Mercosur neben den USA zu den grössten Märkten, mit denen die Schweiz noch kein Freihandelsabkommen hatte. Nach einer achtjährigen Verhandlungsphase zwischen den Staaten der EFTA und Mercosur wurde es nun vor fast genau einem Jahr unterzeichnet.
Hier im Bild: Guy Parmelin in Rio de Janeiro an der Unterzeichnungs-Zeremonie vergangenen September.
Bis im September 2025 zählte Mercosur neben den USA zu den grössten Märkten, mit denen die Schweiz noch kein Freihandelsabkommen hatte. Nach einer achtjährigen Verhandlungsphase zwischen den Staaten der EFTA und Mercosur wurde es nun vor fast genau einem Jahr unterzeichnet.
Hier im Bild: Guy Parmelin in Rio de Janeiro an der Unterzeichnungs-Zeremonie vergangenen September.
Warum ist die internationale Wirtschaftsorganisation Mercosur so wichtig für die Branche? Sie umfasst fünf südamerikanische Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von 260 Millionen Menschen: Damit bietet sie den Textilunternehmen einen vielversprechenden Markt.
Bisher konnten sie dieses Potenzial jedoch nur begrenzt nutzen. Zölle von bis zu 35 Prozent verteuerten die Ausfuhren nach Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Uruguay.
Warum ist die internationale Wirtschaftsorganisation Mercosur so wichtig für die Branche? Sie umfasst fünf südamerikanische Staaten mit einer Gesamtbevölkerung von 260 Millionen Menschen: Damit bietet sie den Textilunternehmen einen vielversprechenden Markt.
Bisher konnten sie dieses Potenzial jedoch nur begrenzt nutzen. Zölle von bis zu 35 Prozent verteuerten die Ausfuhren nach Argentinien, Brasilien, Bolivien, Paraguay und Uruguay.
An der Konferenz in der viertgrössten Stadt Brasiliens trafen sich Verbands- und Unternehmensvertretende aus aller Welt – unter anderem aus Brasilien, China, Portugal und Indien. Im direkten Austausch stellte Swiss Textiles Kontakte zur lokalen Branche her, an die Mitglieder beim Aufbau von ihren Geschäftsbeziehungen anknüpfen können.
An der Konferenz in der viertgrössten Stadt Brasiliens trafen sich Verbands- und Unternehmensvertretende aus aller Welt – unter anderem aus Brasilien, China, Portugal und Indien. Im direkten Austausch stellte Swiss Textiles Kontakte zur lokalen Branche her, an die Mitglieder beim Aufbau von ihren Geschäftsbeziehungen anknüpfen können.
Letzter Halt, bevor die ITMF zu Ende ging: Ein Besuch bei Vicunha – Brasiliens grösster Textilproduktion...
Letzter Halt, bevor die ITMF zu Ende ging: Ein Besuch bei Vicunha – Brasiliens grösster Textilproduktion...
... Das 1967 gegründete Unternehmen gilt im Bereich Denim und Flachgewebe als eine feste Grösse und verkauft in 20 Länder.
... Das 1967 gegründete Unternehmen gilt im Bereich Denim und Flachgewebe als eine feste Grösse und verkauft in 20 Länder.
Dobar dan aus Sarajevo! Im Rahmen des Swiss BiH Forums 2026, welche die schweizerische Botschaft in der bosnischen Hauptstadt diesen Juni organisierte, besuchte Swiss Textiles die hiesige Textil- und Bekleidungsbranche.
Auf dem Programm der fünftägigen Reise standen unter anderem Mitgliederbesuche bei Forster Rohner und Tissa Textiles sowie Treffen mit der Aussenwirtschaftskammer und dem Aussenhandelsministerium, bei denen er Anliegen im Handelsbereich aufs Tapet brachte. So etwa das Freihandelsabkommen Bosniens sowie die Erweiterung der Vollkumulation im PEM-Abkommen.
Dobar dan aus Sarajevo! Im Rahmen des Swiss BiH Forums 2026, welche die schweizerische Botschaft in der bosnischen Hauptstadt diesen Juni organisierte, besuchte Swiss Textiles die hiesige Textil- und Bekleidungsbranche.
Auf dem Programm der fünftägigen Reise standen unter anderem Mitgliederbesuche bei Forster Rohner und Tissa Textiles sowie Treffen mit der Aussenwirtschaftskammer und dem Aussenhandelsministerium, bei denen er Anliegen im Handelsbereich aufs Tapet brachte. So etwa das Freihandelsabkommen Bosniens sowie die Erweiterung der Vollkumulation im PEM-Abkommen.
Historisch gesehen sind Bosnien und Herzegowina und die Schweiz eng verbunden: Während des Bosnienkriegs 1992 bis 1995 nahm die Schweiz etwa 30’000 Flüchtlinge auf. Auch nachdem die Hälfte von ihnen wieder zurückgekehrt ist, blieben die engen Wirtschaftsbeziehungen bestehen und entwickelten sich weiter.
So lassen verschiedene Schweizer Textilunternehmen ihre Kleidung in Bosnien und Herzegowina konfektionieren oder beziehen Arbeits- und Schutzbekleidung von dort, wie etwa Tissa. Der Branchenverband schaute beim Mitglied vorbei.
Historisch gesehen sind Bosnien und Herzegowina und die Schweiz eng verbunden: Während des Bosnienkriegs 1992 bis 1995 nahm die Schweiz etwa 30’000 Flüchtlinge auf. Auch nachdem die Hälfte von ihnen wieder zurückgekehrt ist, blieben die engen Wirtschaftsbeziehungen bestehen und entwickelten sich weiter.
So lassen verschiedene Schweizer Textilunternehmen ihre Kleidung in Bosnien und Herzegowina konfektionieren oder beziehen Arbeits- und Schutzbekleidung von dort, wie etwa Tissa. Der Branchenverband schaute beim Mitglied vorbei.
Dass Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche das Land im Balkan als Standort wählen, kommt nicht von ungefähr: geographische Nähe, kurze und unkomplizierte Entscheidungswege mit direkten Ansprechpartnern und eine fast schon familiäre Atmosphäre in den Betrieben dürften die Entscheidung erleichtert haben.
Während für kleinere oder spezialisierte Produktionsmengen optimale Bedingungen vorherrschen, sind die Preise für Massenproduktionen hingegen fast wieder zu hoch und daher unattraktiv für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Hier im Bild: Mitglied Forster Rohner führte Swiss Textiles durch seine Produktion.
Dass Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche das Land im Balkan als Standort wählen, kommt nicht von ungefähr: geographische Nähe, kurze und unkomplizierte Entscheidungswege mit direkten Ansprechpartnern und eine fast schon familiäre Atmosphäre in den Betrieben dürften die Entscheidung erleichtert haben.
Während für kleinere oder spezialisierte Produktionsmengen optimale Bedingungen vorherrschen, sind die Preise für Massenproduktionen hingegen fast wieder zu hoch und daher unattraktiv für die Auftraggeberinnen und Auftraggeber. Hier im Bild: Mitglied Forster Rohner führte Swiss Textiles durch seine Produktion.
Merhaba aus Istanbul! Im Mai fand in der türkischen Hauptstadt die gemischte Wirtschaftskommission statt. Swiss Textiles nahm teil und brachte die Anliegen der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche ein.
Besonders im Fokus: die PEM-Kumulation, also die revidierten Ursprungsregeln, sowie vereinfachte Exportverfahren – etwa bei der «Exporters Registry Form».
Merhaba aus Istanbul! Im Mai fand in der türkischen Hauptstadt die gemischte Wirtschaftskommission statt. Swiss Textiles nahm teil und brachte die Anliegen der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche ein.
Besonders im Fokus: die PEM-Kumulation, also die revidierten Ursprungsregeln, sowie vereinfachte Exportverfahren – etwa bei der «Exporters Registry Form».
Warum die Türkei relevant ist: Sie zählt zu den fünf bedeutendsten Handelspartnerinnen der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche. Entlang des gesamten Produktionskreislaufs ergeben sich für deren Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit – von der Entwicklung über die Produktion bis zur Weiterverarbeitung.
Hinzu kommt die geografische Nähe: Für Unternehmen wird Nearshoring dadurch besonders interessant – also die Verlagerung von Aufgaben, Dienstleistungen oder Produktionsschritten näher an den Heimmarkt.
Warum die Türkei relevant ist: Sie zählt zu den fünf bedeutendsten Handelspartnerinnen der Schweizer Textil- und Bekleidungsbranche. Entlang des gesamten Produktionskreislaufs ergeben sich für deren Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Zusammenarbeit – von der Entwicklung über die Produktion bis zur Weiterverarbeitung.
Hinzu kommt die geografische Nähe: Für Unternehmen wird Nearshoring dadurch besonders interessant – also die Verlagerung von Aufgaben, Dienstleistungen oder Produktionsschritten näher an den Heimmarkt.