Café Europe — 17.08.2026

Swiss Fair Trade hat die Longlist für den diesjährigen Fair Fashion Award veröffentlicht. Unter den 23 nominierten Organisationen, Projekten und Unternehmen befinden sich sechs Swiss Textiles-Mitglieder. Das Finale findet am 21. Oktober statt.

Swiss Fair Trade hat für den Fair Fashion Award 2026 insgesamt 23 etablierte und aufstrebende Textilunternehmen, -organisationen und -projekte nominiert. Bild: Fair Fashion Award/Swiss Fair Trade
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(CONNECT) Swiss Fair Trade hat für den Fair Fashion Award 2026 insgesamt 23 etablierte und aufstrebende Textilunternehmen, -organisationen und -projekte nominiert. In den beiden Kategorien Aufstrebend und Etabliert haben es insgesamt sechs Mitglieder des Branchenverbands geschafft.

Entsprechend dem diesjährigen Schwerpunktthema Faire Arbeit zeigen sie gemäss Jury alle unterschiedliche Wege, Verantwortung für Menschen zu übernehmen, die Kleidung herstellen.

Mammut, Coop, Remei und Odlo gehören zu den Etablierten

Zu den nominierten etablierten Unternehmen zählen unter anderem die Swiss Textiles-Mitglieder Mammut aus Seon, die naturaline-Allianz von Coop aus Basel, das Rotkreuzer Remei mit seiner Biore-Stiftung, die ein Augenmerk auf die Menschenrechte entlang der gesamten globalen Lieferkette hat sowie Odlo aus Hünenberg wegen der transparenten Lohnstruktur für seine Base Layer-Produktion.

Rework und, We are Zrcl sowie Carpasus unter den Aufstrebenden

Aufstrebende Textilunternehmen wie Rework (Bern, Indien, Thailand) produzieren ganz oder teilweise im Ausland, nehmen dort jedoch direkt Einfluss auf Arbeitsbedingungen und Löhne, stärken lokale Betriebe und sichern den Beteiligten ein faires Einkommen. Nikin aus Aarau pflanzt für jedes seiner Produkte einen Baum in Aufforstungsprojekten.

In derselben Kategorie haben es auch das Schwyzer Unternehmen We are Zrcl geschafft, das bei seiner zirkulären Streetwear auf Schweizer Wertschöpfung setzt und faire Arbeit ausdrücklich als Teil seiner Mission nennt, sowie Carpasus aus Zürich.

Aus dieser sogenannten Longlist wählt die Jury die Finalisten für das Finale am 21. Oktober aus. Die Gewinner der beiden Kategorien erhalten je 20'000 Franken Preisgeld sowie Beratungsleistungen von Branchenfachleuten im Wert von 3'000 Franken. ce/mm, az

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