Café Europe — 16.06.2026

Forschende der Ostschweizer Fachhochschule und die Dimpora haben gemeinsam fluor- und lösungsmittelfreie Membranen für Textilien entwickelt. Das Projekt gewann den Hauptpreis der Innovationsförderung der Stiftung Futur.

Ein Forschungsprojekt des IWK der OST – Ostschweizer Fachhochschule und der Dimpora AG ist von der Stiftung FUTUR ausgezeichnet worden. Bild: OST – Ostschweizer Fachhochschule
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(CONNECT) Mitglied Dimpora hat für ein gemeinsames Forschungsprojekt den Hauptpreis der Stiftung zur Förderung und Unterstützung technologieorientierter Unternehmungen Rapperswil (Futur) gewonnen.

Zusammen mit dem Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung (IWK) von der Ostschweizer Fachhochschule (OST) entwickelten es «Sane Membrane». Dafür wurden eigens fluorfreie Materialien in einer lösungsmittelfreien Produktion verarbeitet.

«Vergleichbare funktionale Vorteile ohne schädliche Stoffe»

Die Membrane weisen laut Mitteilung eine mikroporöse Struktur, hohe Wasserdichtheit und gute Atmungsaktivität auf. Das Verfahren ist zudem industriell skalierbar und unterstützt flexible Materialsysteme.

«Funktionale Membranen sind der Grund, weshalb Regenjacken, Wanderhosen oder Handschuhe Wasser und Wind nicht durchlassen, aber gleichzeitig atmungsaktiv sind», sagt Daniel Schwendemann vom IWK der OST. Derzeit sei der Markt noch von fluorierten Materialien dominiert, darunter auch die als Ewigkeitschemikalien bezeichneten Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen. Hier biete die im Projekt Sane Membrane entwickelte Technologie «vergleichbare funktionale Vorteile ohne schädliche Stoffe».

Das Zürcher Unternehmen Dimpora ist auf umweltfreundliche Funktionsmembranen für Outdoor-Textilien spezialisierten. Sie entwickelt fluor- und lösungsmittelfreie Membranen für Textilien. ce/hs, az

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