Mitglied Schwob AG gehört zu den besten drei bei der Bern Upcycling Challenge 2026. Entscheidend waren Bezug zur Region und zum Upcycling sowie das Markt- und Innovationspotenzial.
(CONNECT) Die Schwob AG hat gemeinsam mit SAZ Burgdorf den dritten Platz bei der Bern Upcycling Challenge 2026 belegt.
Der Hersteller von Arbeitsbekleidung sowie von Tisch- und Bettwäsche und das Schulungs- und Arbeitszentrum für Behinderte wollen mit ihrem Projekt "Burgdorf Re Works – Dr Stoff im Kreis" textile Kreisläufe in der Region Burgdorf schliessen und ausgedienten Stoffen aus der Hotellerie, Gastronomie und Residenzen ein neues Leben schenken.
Dafür bringt Schwob hochwertige Textilien sowie ihre langjährige Erfahrung in der Textilproduktion ein, während sein Partner die handwerkliche Weiterverarbeitung in seinen Werkstätten übernimmt. So entstehen aus aussortierter Bett- und Tischwäsche etwa Taschen und Beutel, Necessaires oder Geschenk- und Give-away-Artikel.
Als Gewinnerin gingen die Tide Ocean SA hervor. Sie verarbeitet Meeresplastik in hochwertiges Plastikgranulat für die Industrie. Dabei spannt sie eng mit lokalen Gemeinschaften in Südostasien zusammen. Zweitplatziert ist Marolini mit der Marke Caz Cascara. Sie stellt ein natürliches koffeinhaltiges Erfrischungsgetränk aus dem Fruchtfleisch der Kaffeekirsche her. Damit nutzt sie diese nachhaltig als methanhaltiges Nebenprodukt der Kaffeeverarbeitung.
Für Saskia Günther, Jurypräsidentin der Bern Upcycling Challenge, zeigen die prämierten Projekte, dass Kreislaufwirtschaft kein Zukunftskonzept mehr ist, sondern bereits heute wirtschaftlich tragfähig umgesetzt wird: «Entscheidend ist: Diese Lösungen funktionieren nicht nur ökologisch, sondern auch am Markt.»
Insgesamt durften sechs Unternehmen ihre Projekte vor der Fachjury pitchen. Die Preisverleihung erfolgte nach den Kriterien regionaler Bezug, Markt- und Innovationspotenzial sowie Bezug zum Upcycling. ce/ja, az
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