Café Europe — 16.09.2026

Der Werkstoffentwickler HeiQ untersucht mit Intrinsic Advanced Materials (IAM) die Kombination seiner Textiltechnologien mit Ciclo-Fasern. Die Technologie soll den biologischen Abbau freigesetzter Mikroplastikfasern beschleunigen.

Die Verbindung von CiCLO-Fasern mit funktionellen Textiltechnologien sollen etwa in Textilien für Bettwaren eingesetzt werden. Symbolbild: Castorly Stock/Pexels
Csm bettw C3 A4sche pexels castorlystock 3755590 5ea7998fd4

(CONNECT) Intrinsic Advanced Materials (IAM) baut die Anwendung seiner Ciclo-Technologie über Kooperationen mit der Schlieremer HeiQ Materials AG aus.

IAM untersucht, wie sich seine Ciclo-Fasern mit funktionellen Textiltechnologien verbinden lassen. Je nach Anwendung sollen die Textilien dadurch etwa Wärme und Feuchtigkeit regulieren, schneller trocknen oder Gerüche und Allergene reduzieren können. Etwa für Bettwaren und Bekleidung. «Die Kombination von HeiQ-Technologien mit Ciclo-Fasern gibt Entwicklern mehr Flexibilität, Produkte zu entwickeln, die genau die Leistungsvorteile bieten, die ihre Kunden schätzen», sagt Mike Abbott, EVP Advanced Materials und General Manager bei HeiQ USA.

Mithilfe der Ciclo-Technologie entwickelte das Unternehmen aus Rapid City im US-Bundesstaat South Dakota einen Zusatzstoff, der in Polyester- und Nylonfasern integriert wird. Sie sollen sich dadurch schneller biologisch abbauen, wenn sie später in eine Umgebung mit Feuchtigkeit und Mikroorganismen gelangen. Auf diese Weise bleiben Mikroplastikfasern weniger lange bestehen.

HeiQ wurde 2005 als Ausgründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) gegründet. Es hat seinen Sitz im IJZ Innovations- und Jungunternehmerzentrum in Schlieren und ist Mitglied von Start Smart Schlieren. ce/as

Artikel zum Thema