Forster Willi und Jakob Schlaepfer waren an den Haute Couture- und Prêt-à-Porter-Schauen in Paris und Mailand mit Stoffen für insgesamt 35 Looks vertreten. Auf den Laufstegen zeigten Modehäuser wie Chanel, Louis Vuitton, Bottega Veneta und Akris Kreationen mit ihren Textilien.
(CONNECT) Die Forster Rohner Gruppe hat bei den Modeschauen in Paris und Mailand zu 35 Looks beigetragen.
Die Stoffe und Stickereien von Forster Willi und Jakob Schlaepfer wurden für die Haute Couture Herbst und Winter sowie Prêt-à-Porter Frühling-Sommer nächstes Jahr gezeigt.
Gleich fünf Looks der Prêt-à-porter-Kollektion von Chanel in Paris greifen textile Entwicklungen von Jakob Schlaepfer auf. So basieren zwei davon auf einer Smock-Stickerei mit Gummibobbin, durch die sich das Material zusammenzieht.
Dabei entsteht eine plastische shibori-ähnliche Struktur. Die Kreation erscheint in Braun sowie beim besonders wichtigen letzten Look 83 der Pariser Schau in Schwarz. Auch für Louis Vuitton entwickelte Jakob Schlaepfer aufwändige textile Kreationen für fünf Looks.
Forster Willi ist in der Kollektion des St.Galler Modehauses Akris mit zwei textilen Entwicklungen verteten. Ein grafischer Streifen-Allover auf feinem Seidenorganza verbindet fünf Looks und interpretiert das klassische Streifenmotiv auf moderne Weise.
Zudem trägt eine Tasche eine mehrfarbige Scribble-Stickerei. Bei den Prêt-à-porter-Schauen in Mailand versah das Swiss Textiles-Mitglied Modelle von Bottega Veneta und Giorgio Armani mit ihren anspruchsvollen Stoffen und Stickereien.
Bei den Pariser Haute Couture-Schauen von Chanel waren Jakob Schlaepfer mit insgesamt sieben und Forster Willi mit fünf Looks vertreten.
Dior entschied sich bei zwei seiner Looks, darunter bei seinem Hochzeitskleid, für Forster Willis Umsetzung eines der prägenden botanischen Motive der Kollektion. Dafür hatte das St.Galler Maison de Broderie auf Basis einer klassischen Baumwoll-Guipure in Elfenbein ein Farnmotiv geschaffen. ce/mm