Café Europe — 08.10.2026

St.Gallen/Paris/Mailand - Forster Willi und Jakob Schlaepfer waren an den Haute Couture- und Prêt-à-Porter-Schauen in Paris und Mailand mit Stoffen für insgesamt 35 Looks vertreten. Auf den Laufstegen zeigten Modehäuser wie Chanel, Louis Vuitton, Bottega Veneta und Akris Kreationen mit ihren Textilien.
Blick ins Atelier von Jakob Schläpfer. Bild: zVg/Forster Rohner AG
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(CONNECT) Forster Willi und Jakob Schlaepfer haben bei den Modeschauen Haute Couture Herbst/Winter 2026-2027 in Paris und Prêt-à-Porter Frühling-Sommer 2027 in Paris und Mailand mit ihren textilen Kreationen zu zahlreichen Looks beigetragen. Auf den Laufstegen waren die Stoffe und Stickereien der beiden zur Forster Rohner Gruppe gehörenden St.Galler Modehäuser laut ihrer Mitteilung bei insgesamt 35 Looks zu sehen.

Gleich fünf Looks der aktuellen und in Paris gezeigten Prêt-à-porter-Kollektion von Chanel greifen textile Entwicklungen von Jakob Schlaepfer auf. So basieren zwei davon auf einer Smock-Stickerei mit Gummibobbin, durch die sich das Material zusammenzieht. Dabei entsteht eine plastische shibori-ähnliche Struktur. Die Kreation erscheint in Braun und zusätzlich beim besonders wichtigen letzten Look 83 der Pariser Schau in Schwarz. Auch für Louis Vuitton entwickelte Jakob Schlaepfer aufwändige textile Kreationen für fünf Looks.

Forster Willi ist in der Kollektion des St.Galler Modehauses Akris mit zwei textilen Entwicklungen verteten. Ein grafischer Streifen-Allover auf feinem Seidenorganza verbindet fünf Looks und interpretiert das klassische Streifenmotiv auf moderne Weise. Zudem trägt eine Tasche eine mehrfarbige Scribble-Stickerei. Bei den Prêt-à-porter-Schauen in Mailand versahen die beiden St.Galler Unternehmen Modelle von Bottega Veneta und Giorgio Armani mit ihren anspruchsvollen Stoffen und Stickereien.

Bei den Pariser Haute Couture-Schauen von Chanel waren Jakob Schlaepfer mit insgesamt sieben und Forster Willi mit fünf Looks vertreten. Dabei stach heraus, dass Anna Wintour, die als Chefredakteurin der „Vogue“ über Jahrzehnte mächtigste Frau in der Modewelt, das von Forster Willi mitkreierte Outfit, mit dem die Chanel-Show eröffnet worden war, später bei der Prêt-à-porter-Schau selbst trug. Dior entschied sich bei zwei seiner Looks, darunter bei seinem Hochzeitskleid, für Forster Willis Umsetzung eines der prägenden botanischen Motive der Kollektion. Dafür hatte das St.Galler Maison de Broderie auf Basis einer klassischen Baumwoll-Guipure in Elfenbein ein Farnmotiv geschaffen. ce/mm