Rieter und ihre deutsche Tochtergesellschaft Barmag präsentieren sich erstmals gemeinsam an der Textilmaschinenmesse ITM, die dieses Jahr in Istanbul stattfindet. Die Textilmaschinenhersteller stellen dort ihre Innovationen mit Blick auf Vollautomatisierung, Digitalisierung und Wiederverwertung vor.
(CONNECT) Der Winterthurer Textilmaschinenhersteller Rieter wird an der ITM 2026 in Istanbul erstmals gemeinsam mit seiner Tochtergesellschaft Barmag auftreten. An der Messe wollen die beiden Unternehmen neue Lösungen für Automatisierung und Digitalisierung vorzeigen.
Der gemeinsame Auftritt ist auch strategisch zu verstehen. Rieter will mit seinen Neuheiten die Vision 2027 vorantreiben. Ziel ist die vollständig automatisierte Spinnerei. In Istanbul präsentiert das Unternehmen Lösungen, mit denen sich die Automatisierung von Ring- und Kompaktgarnspinnereien schrittweise umsetzen lässt.
Neben technischen Neuerungen gibt Rieter auch Einblicke in die Zusammenarbeit mit Partnern im Bereich wiederverwerteter Fasern. Das Thema gewinnt in der Textilindustrie weiter an Bedeutung.
Barmag zeigt an der Messe sein komplettes Portfolio für Chemiefaseranlagen. Dazu gehören Systeme für die Herstellung von Filamentgarnen, Stapelfasern und Vliesstoffen. Hinzu kommen Lösungen für die vernetzte Fabrik.
Beide Unternehmen kündigen zudem technologische Lösungen an, die Künstliche Intelligenz nutzen. Sie sollen automatisierte Abläufe entlang des gesamten Kreislaufs unterstützen, von der Produktion über die Verpackung bis zum Vertrieb.
Rieter hatte Barmag 2025 von OC Oerlikon übernommen. Barmag hat seinen Hauptsitz im deutschen Remscheid. Der Schweizer Sitz befindet sich in Pfäffikon SZ.
Die ITM 2026 findet vom 9. bis 13. Juni 2026 in Istanbul statt. Rieter und Barmag sind in Halle 7 vertreten. Dort präsentieren sich auch die Tochtergesellschaften Accotex, Bräcker, Graf, Novibra, Suessen, SSM und Temco. ce/ww, az
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